Archive for the ‘Kirche’ Category

Als Gott…

6. Februar 2010

…nach langem Zögern wieder mal nach Hause ging, war es schön; sagenhaftes Wetter! Und das erste, was Gott tat, war: die Fenster sperrangelweit zu öffnen, um sein Häuschen gut zu lüften.

Und Gott dachte: Vor dem Essen werd` ich mir noch kurz die Beine vertreten. Und er lief den Hügel hinab zu jenem Dorf, von dem er genau wusste, dass es da lag.

Und das erste was Gott auffiel, war, dass da mitten im Dorf während seiner Abwesenheit etwas geschehen war, was er nicht erkannte. Mitten auf dem Platz stand eine Masse mit einer Kuppel und einem Pfeil, der pedantisch nach oben wies.

Und Gott rannte den Hügel hinab, stürmte die monumentale Treppe hinauf und befand sich in einem unheimlichen, nasskalten, halbdunklen, muffigen Raum.

Und dieser Raum hing voll mit allerlei merkwürdigen Bildern, viele Mütter mit Kind mit Reifen überm Kopf und ein fast sadistisches Standbild von einem Mann an einem Lattengerüst. Und der Raum wurde erleuchtet von einer Anzahl fettiger, gelblich-weißer, chamoistriefender Substanzen, aus denen Licht leckte.

Er sah auch eine höchst unwahrscheinliche Menge kleiner Kerle herumlaufen mit dunkelbraunen und schwarzen Kleidern und dicken Büchern unter müden Achseln, die selbst aus einiger Entfernung leicht modrig rochen.

„Komm mal her! Was ist das hier?“

„Was das ist hier? Das ist eine Kirche, mein Freund. Das ist das Haus Gottes, mein Freund.“

„Aha…. Wenn das hier das Haus Gottes ist, Junge, warum blühen dann hier keine Blumen, warum strömt dann hier kein Wasser und warum scheint dann hier die Sonne nicht, Bürschen?!“

„…Das weiß ich nicht.“

„Kommen hier viele Menschen her, Knabe?“

„Es geht in letzter Zeit ein bisschen zurück.“

„Und woher kommt das deiner Meinung nach? Oder hast du keine Meinung?“

„Es ist der Teufel. Der Teufel ist in die Menschen gefahren. Die Menschen denken heutzutage, dass sie selbst Gott sind und sitzen lieber auf ihrem Hintern in der Sonne.“

Und Gott lief fröhlich pfeifend aus der Kirche auf den Platz. Da sah er auf einer Bank einen kleinen Kerl in der Sonne sitzen. Und Gott schob sich neben das Männlein, schlug die Beine übereinander und sagte: „…Kollege!“

(aus: Liederbuch, Herman van Veen)

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Ein ganz normales Wochenende

24. September 2007

Am Freitag wars total lustig, in Erwartung eines entsetzlich langweiligen Abends hab ich Serra angerufen und der langweilige Abend wurde gefüllt mit einem lustigen, liebevollen und kurzweiligem Telefonat mit viel Wein und Bier, das 4 Stunden dauerte. Ich werde dieses Jahr noch die Serra besuchen und hoffentlich findet Marisa dann auch Zeit für uns. Und den Erunen werde ich dann einen Besuch abstatten.
Samstag bin ich morgens zur Kinderbetreuung im JuCa gegangen, hab Kim vertreten die derweil zum Arzt musste, dankbarer Weise hat Bianca mir nen Besuch abgestattet, denn die Kollegin die mit mir die Betreuung machen sollte, ist kurzerhand nicht gekommen. Frechheit. Naja das Kinderbetreuen hat auf alle Fälle Spaß gemacht. Abends hab ich dann im Kino gearbeitet.
Sonntag war Uwes „Verabschiedung“ in der Christuskirche. Der Gottesdienst war süß, leider war Uwes Verabschiedung eine Nebensache was ziemlich schade war. Danach Kirchencafé, das war total doof, wir als die jungen Leute sind da immer außen vor, werden gar nicht beachtet. Der Tee wird uns unter der Nase abgeräumt: „Ihr wolltet doch nix mehr oder?“ Naja Uwe zur Liebe kann man das mal überstehen.
Nachmittags war ich mit Christian und Bianca im Kino in Rezept zum Verlieben. Das war ein super schöner Film, genau das richtige für mich 🙂
Morgen krieg ich Kartons und ich kann endlich anfangen mein Zimmer einzupacken. Yeah 😀