Archive for the ‘ich’ Category

Geburtstagsvorbereitungen

8. Januar 2012

Sonst habe ich mich immer ziemlich auf meinen Geburtstag gefreut. Diesmal artet es schon im Vorfeld in Stress aus. Wenn nämlich im neuen Job erwartet wird, dass man ALLE in sein Büro einlädt und dort verköstigt, dann reicht es nicht nur nen Kuchen mitzubringen. Nein. Süß, salzig, Getränke kalt und warm und bitte ungestresst und immer freundlich auch wenn man diese oder jene kollegIn nicht Leiden kann, oder diesen oder jenen Verwaltungsmensch noch nie gesehen hat.
Wann ich das Essen vorbereiten soll weiß ich auch noch nicht.

Aber immerhin hat man am Nachmittag seines Geburtstages offiziell frei. 🙂

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krank

25. September 2009

erfolgreich angesteckt. Ich geh mal wieder ins Bett.

Das lesbische Entlein

18. September 2009

Ich seh so furchtbar aus. Die Haare sind so kurz. Ich wette, wenn ich mit meiner Freundin Hand in Hand gehe, tuscheln die Leute: „Bei denen ist ja wohl klar wer der Mann ist.“ Wie schrecklich. Meine Freundin hat lange blonde und ich kurze schwarze, was ist das denn für ein Klischee?

Und ich hasse es sowieso wenn jemand fragt: „Wer ist denn bei euch der Mann?“ „Äh, keiner, das ist ja der Witz an der Geschichte…“

Und nun seh ich nicht nur schrecklich, sondern im Zusammenhang mit meiner Partnerin, der allgemeinen Auffassung nach „lesbisch aus“. Ganz toll.

Zu kurz.

17. September 2009

Meine Haare. Zu kurz. Furchtbar.

Maikäferalarm

26. April 2009

Bis vor einem Jahr hatte ich noch NIE einen Maikäfer gesehen. Anscheinend kommt er in ostfriesischen Gefilden nicht so häufig vor.

Ich erinnere mich auch an Lehrer, die lehrten, dass Maikäfer extrem selten sind. Im Religionsunterricht zum Thema „Aberglaube“ kam auch das Ammenmärchen dran, das jedem der einen Maikäfer sieht Glück für den Rest seines Lebens beschert ist.

Und nun das. Es wimmelt von Maikäfern, besonders offenbar in meiner Straße. Ich kann nicht das Fenster öffnen ohne das mindestens einer reinfliegt. Sie sind hässlich und behebig. Sehen ein bisschen aus wie Kakerlaken mit PomPoms an den Fühlern. Sie sind ungeheuer dumm. Sie fliegen immer wieder ins Licht. Habe ich das Fenster geschlossen, knallen sie die ganze Zeit gegen das Fenster und machen Krach. Erst wenn ich das Licht ausmache habe ich Ruhe.

Ich ekel mich vor den Maikäfern. Wirklich.

Doch wenn sie auf den Rücken fallen, und sich nicht wieder umdrehen können, erregen sie mein Mitleid. Das kann ich nicht ertragen. Und das obwohl ich sie so hässlich und dumm finde.

Also habe ich gestern todesmutig meinen Finger an die Beinchen gehalten und siehe da, der Maikäfer krallte (komisches Wort bei einem Insekt, aber so fühlte es sich an) sich an meiner Fingerkuppe fest und ließ sich rausbugsieren.

Das Verhältnis zwischen mir und den Maikäfern hat sich dadurch nicht gebessert, aber immerhin konnte ich beweisen dass ich in der Lage bin professionelle Distanz zu wahren 😉

Ich hoffe dennoch dass die Plage bald vorbei ist…

Sometimes…

13. April 2009

I wish I was like Mariella.

She got some pritstick and she glued her lips together,

so she never had to speak, never had to speak.

People used to say: „She’s as quiet as a mouse, she just doesn’t make a peep.“

(Kate Nash, „Mariella“)

Morgen.

Ein Neustart…

7. April 2009

…ist manchmal abolut nötig.

Als Termin für meinen Blog-Umzug hab ich den Semesterstart gewählt. Nachdem das Praktikum nun beendet ist, hab ich gestern das 4. Semester begonnen. Ein Jahr noch, dann bin ich (hoffentlich) fertig. Eine komische Vorstellung dann arbeiten zu gehen…

In diesem Sinne:
Herzlich Willkommen auf meinem neuen Blog!

Call me Patentante

26. Februar 2009


Schön war’s.

Veränderungen

26. Februar 2009

sind schwierig. Für manchen mehr, für andere weniger.
Ich erlebe täglich bei meiner Arbeit, wie die kleinste Veränderung, die Kinder völlig aus der Bahn schmeißt. Wenn neue Leute da sind, wenn in der Schule auf einmal alle Kinder verkleidet waren oder wenn der Schwimmunterricht ausfällt, weil der Lehrer krank ist. Für die Kinder, mit denen ich zur Zeit arbeite bricht dann eine Welt zusammen. Struktuuuuhuuuur!!!

Ich mag Veränderungen auch nicht. Dinge die sich verändern machen mein Leben instabil, unsicher. Natürlich hat das -Gott sei dank- eine völlig andere Dimension als bei einem autistischen Menschen.

Warum ich das jetzt schreibe? Nun, ich öffnete grade meinen Blog und stellte fest, dass es mir nicht mehr so gefällt. Der grüne Header, der so einem vorgefertigtem Design entspringt, das Foto, die Schrift.
Ich vermisse auch einige Funktionen bei blogspot, die ich in den Blogs die ich täglich lese, entdecke.
„Ich könnte umziehen…“ war so ein Gedanke, der mir eigentlich sehr gut gefällt, den ich dann aber sofort bei Seite geschoben habe. Denn dann kamen die Bedenken. Komme ich mit einem anderen Blog klar, ist es eben so einfach zu bedienen wie blogspot? Gibt es dort hübsche Designs? Und was ist wenn ich dort einfach nicht schreiben kann? Eigentlich so eine banale Sache. Quasi lächerlich. Aber mein Blog ist mir so „vertraut“, dass die Vorstellung von was neuem „beängstigend“ ist.
Und einmal mehr beginne ich zu verstehen, was für ein Kampf die Kinder mit denen ich zur Zeit arbeite jeden Tag ausfechten. Mit der Welt, mit ihren Mitmenschen und vor allen Dingen mit sich selbst.

Könnt ihr mir einen „Bloganbieter“ (nennt man das so?) empfehlen?
Manchmal sind Veränderungen, bei all der Instabilität und Unsicherheit die sie bringen, nötig und letztlich gut.

„Beim Fasching gab es Schokoküsse und kein Mathe.“

Nachtrag.

10. Februar 2009

Aufgrund eines Kommentars , möchte ich zu diesem Eintrag noch was sagen.

Ich habe vor meinem Studium schon 2 Jahre gearbeitet. Das war harte Arbeit, anstrengend, auch körperlich, von der seelischen Anstrengung vergleichbar mit dem was ich jetzt tue.
Aber ich hatte ein Leben neben dem Job.

Grade arbeite ich mindestens 10, eher 11-12 Stunden täglich. Die Menschen die dort arbeiten tun dies mit Leib und Seele. Das ist toll. Wirklich. Aber nicht dann, wenn man sich selbst darüber vergisst. Zu den Stunden die ich wirklich arbeite kommen teilweise nicht unerhebliche Fahrzeiten hinzu.
Und für mich ist klar: So werde ich auch nach meinem Studium nicht arbeiten. Das ist sicher nicht blauäugig gedacht- alle Mitarbeiter MÜSSEN das nicht so machen, sie tun es freiwillig. Und ich habe einfach keine andere Chance- ich muss da mitziehen.

Und ja, es macht Spaß. Aber ich bin ein Mensch der auch Zeit für andere Dinge braucht.

Für mich zum Beispiel.