Archive for Februar 2009

Call me Patentante

26. Februar 2009


Schön war’s.

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Veränderungen

26. Februar 2009

sind schwierig. Für manchen mehr, für andere weniger.
Ich erlebe täglich bei meiner Arbeit, wie die kleinste Veränderung, die Kinder völlig aus der Bahn schmeißt. Wenn neue Leute da sind, wenn in der Schule auf einmal alle Kinder verkleidet waren oder wenn der Schwimmunterricht ausfällt, weil der Lehrer krank ist. Für die Kinder, mit denen ich zur Zeit arbeite bricht dann eine Welt zusammen. Struktuuuuhuuuur!!!

Ich mag Veränderungen auch nicht. Dinge die sich verändern machen mein Leben instabil, unsicher. Natürlich hat das -Gott sei dank- eine völlig andere Dimension als bei einem autistischen Menschen.

Warum ich das jetzt schreibe? Nun, ich öffnete grade meinen Blog und stellte fest, dass es mir nicht mehr so gefällt. Der grüne Header, der so einem vorgefertigtem Design entspringt, das Foto, die Schrift.
Ich vermisse auch einige Funktionen bei blogspot, die ich in den Blogs die ich täglich lese, entdecke.
„Ich könnte umziehen…“ war so ein Gedanke, der mir eigentlich sehr gut gefällt, den ich dann aber sofort bei Seite geschoben habe. Denn dann kamen die Bedenken. Komme ich mit einem anderen Blog klar, ist es eben so einfach zu bedienen wie blogspot? Gibt es dort hübsche Designs? Und was ist wenn ich dort einfach nicht schreiben kann? Eigentlich so eine banale Sache. Quasi lächerlich. Aber mein Blog ist mir so „vertraut“, dass die Vorstellung von was neuem „beängstigend“ ist.
Und einmal mehr beginne ich zu verstehen, was für ein Kampf die Kinder mit denen ich zur Zeit arbeite jeden Tag ausfechten. Mit der Welt, mit ihren Mitmenschen und vor allen Dingen mit sich selbst.

Könnt ihr mir einen „Bloganbieter“ (nennt man das so?) empfehlen?
Manchmal sind Veränderungen, bei all der Instabilität und Unsicherheit die sie bringen, nötig und letztlich gut.

„Beim Fasching gab es Schokoküsse und kein Mathe.“

Nachtrag.

10. Februar 2009

Aufgrund eines Kommentars , möchte ich zu diesem Eintrag noch was sagen.

Ich habe vor meinem Studium schon 2 Jahre gearbeitet. Das war harte Arbeit, anstrengend, auch körperlich, von der seelischen Anstrengung vergleichbar mit dem was ich jetzt tue.
Aber ich hatte ein Leben neben dem Job.

Grade arbeite ich mindestens 10, eher 11-12 Stunden täglich. Die Menschen die dort arbeiten tun dies mit Leib und Seele. Das ist toll. Wirklich. Aber nicht dann, wenn man sich selbst darüber vergisst. Zu den Stunden die ich wirklich arbeite kommen teilweise nicht unerhebliche Fahrzeiten hinzu.
Und für mich ist klar: So werde ich auch nach meinem Studium nicht arbeiten. Das ist sicher nicht blauäugig gedacht- alle Mitarbeiter MÜSSEN das nicht so machen, sie tun es freiwillig. Und ich habe einfach keine andere Chance- ich muss da mitziehen.

Und ja, es macht Spaß. Aber ich bin ein Mensch der auch Zeit für andere Dinge braucht.

Für mich zum Beispiel.

Das Praktikum…

10. Februar 2009

…schafft mich total…
Wann soll ich denn Leben wenn ich um 19 Uhr nach Hause komme und um 7 Uhr am nächsten Tag wieder raus muss?
Das ist doch nicht richtig.
😦

Trottel.ich (Krankenhaus-Content)

5. Februar 2009

Am Montag Abend bekam SIE Schmerzen. In Brustkorb und Schulter, die Schmerzen strahlten in den linken Arm und den Bauch. Die Schmerzen wurden so schlimm, dass wir uns entschlossen ins Krankenhaus zu fahren. Bei den genannten Schmerzen war uns die Gefahr eines Herzinfarktes einfach zu groß.
Also bestellten wir uns ein Taxi. Dieses hielt vorm Eingang der Notaufnahme. Da stehen auch so Poller rum, Wegabgrenzungen oder so, jedenfalls sind das so 40 cm hohe Halbkreise auf dem Boden.
Ich stieg aus und um mich zu vergewissern dass SIE auch ausgestiegen ist schaute ich in ihre Richtung. Ein schwerwiegender Fehler, denn ich war kaum einen Schritt gegangen, da flog ich über so einen Poller. Das mag ziemlich lustig klingen und im Nachhinein lachen SIE und ich darüber sehr. Aber in dem Moment war das alles andere als lustig. Ich bin sofort völlig panisch wieder aufgestanden und kann mich noch erinnern wie mir Blut ins Auge lief, dann weiß ich alles nur aus Erzählungen.
Wir waren praktischerweise (haha) ja direkt vor der Notaufnahme und wir sind dann reingegangen. Dort dachten die Schwestern dann zuerst ich hätte mir die Brille ins Auge gestochen, sie konnten auch nicht soviel sehen, weil ich die Hand auf’s Auge hielt. Sie verfrachteten mich auf eine Liege wo mir dann offensichtlich der Irrsinn dieses Unfalls und dieser Situation klar wurde, denn statt die Ärtzte mich versorgen zu lassen, wehrte ich mich und schrie durch die Notaufnahme, dass das nicht geht, und dass sie sich um SIE kümmern müssen nicht um mich. Das muss auf die Menschen um mich rum wie ein schlechter Witz gewirkt haben- war ich doch diejenige mit dem blutüberströmten Gesicht. Schnell stellte sich heraus, dass alles halb so wild ist und es nur eine Platzwunde an der Augenbraue ist. Sie brachten SIE von mir weg und kümmerten sich end.lich auch um sie. Nachdem sie mich geklebt haben, (danke nette Schwester, dass sie den nähgeilen Arzt vom Kleben überzeugen konnten…) haben sie uns zusammen in ein Behandlungszimmer gelegt, wo sie uns noch eine Weile (4 stunden) warten ließen, auf diverse Untersuchungs- und Blutergebnisse von IHR. Glücklicherweise konnte bei ihr nichts festgestellt werden und wir konnten um 4 uhr Nachts wieder nach Hause.
Ich glaube die Schwestern in der Notaufnahme fanden sehr süß wie der eine immer zu der anderen wollte und haben sich wirklich gut um uns gekümmert.

Bleibt noch zu erwähnen, dass ich, als ich das letzte mal SIE zum Arzt begleitete die Treppe in der Praxis herunterfiel. Zwar gab das nur nen riesen Bluterguss, aber ich glaube, ich nehme das mit dem mit-leiden zu wörtlich…